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Der Held des films:
Der Herr der Ringe (englischer Originaltitel The Lord of the Rings) ist ein Roman von John Ronald Reuel Tolkien und gilt als Klassiker der Fantasy-Literatur. Im englischen Original in drei Teilen in den Jahren 1954 und 1955 veröffentlicht, erschien die erste deutsche Übersetzung 1969/1970. Weltweit wurde der Roman bis heute etwa 120 Millionen mal verkauft.

Der Roman wurde zudem außerordentlich erfolgreich verfilmt (Die Gefährten, Die zwei Türme sowie Die Rückkehr des Königs), wofür insgesamt 17 Academy Awards (Oscars) verliehen wurden (vier für Die Gefährten, zwei für Die zwei Türme und elf für Die Rückkehr des Königs). Bislang gewannen nur zwei andere Filme elf Oscars: Ben Hur und Titanic. Die Filmtrilogie erzielte eine weltweite Gesamteinspielsumme von etwa 2,9 Mrd. US-Dollar, wovon Die Rückkehr des Königs allein rund 1,13 Mrd. US-Dollar einspielte und damit nach Titanic zum bislang zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten wurde.

Der Herr der Ringe ist in sechs Bücher untergliedert und besitzt einige Anhänge. Anstatt in einer Gesamtausgabe wurde das Werk entgegen dem ausdrücklichen Wunsch des Autors in drei Bänden publiziert (Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs) - auf Wunsch der Verleger, insbesondere von Rayner Unwin und vor allem wegen der hohen Papierpreise im Nachkriegsengland. Band 1 erschien am 29. Juli 1954, Band 2 am 11. November desselben Jahres und Band 3 nach längerer Verzögerung, welche Arbeiten am Index geschuldet war, am 20. Oktober 1955. Tolkien hat dennoch mehrfach zum Ausdruck gebracht, keine Trilogie, sondern einen einzigen Roman geschaffen zu haben. Ursprünglich sollten die sechs Bücher der Handlung eigenständige Titel tragen, nachdem die drei Bände mit Namen versehen waren, nahm man hiervon jedoch Abstand. Die geplanten Titel waren: Der Ring wandert, Der Ring geht nach Süden, Isengarts Verrat, Der Ring geht nach Osten, Der Ringkrieg und Das Ende des Dritten Zeitalters.

Die zwei Türme war als Titel nach Auskunft Tolkiens eine reine Verlegenheitslösung, um die vielfältigen Handlungsstränge des Bandes zusammenzufassen. „Vermutlich“ seien damit zwei der fünf Türme Minas Morgul (Turm der Magie, ehem. Minas Ithil: Turm des Mondes), Minas Tirith (Turm der Wacht, ehem. Minas Anor: Turm der Sonne), Barad-dûr (Sitz Saurons), Orthanc (Sitz Sarumans, bedeutet Gabelberg) oder Cirith Ungol (Der Turm, der den geheimen Zugang nach Mordor bewacht) gemeint. Tolkiens eigener Entwurf für den Bucheinband (welcher jedoch erst in den 1990er Jahren für eine britische Ausgabe tatsächlich genutzt wurde) gibt der Kombination Orthanc und Barad-dûr den Vorzug. Gemeint könnten jedoch auch die Zähne von Mordor sein, nämlich die beiden Türme am Morannon, da im Text nur hier die ausdrückliche Bezeichnung „die zwei Türme“ verwendet wird.

Den dritten Teil hätte der Autor lieber Der Ringkrieg genannt, da Die Rückkehr des Königs seiner Meinung nach zu viel über das Ende verrate.

Der dritte Band enthielt in der Originalausgabe umfangreiche Anhänge. Diese finden sich in allen englischen Ausgaben, werden in Deutschland aber nur in den gebundenen Ausgaben eingeschlossen. Im Wesentlichen erläutern die Anhänge die Hintergründe und den Werdegang der wichtigsten Akteure der Ringgemeinschaft vor und nach den Ereignissen der sechs Bücher, sowie einige Grundzüge der durch die Akteure verwendeten Sprachen und Schriften.

Das Buch fand überraschend lange keinen deutschen Verlag. Nachdem die namhaften Verlagshäuser abgelehnt hatten, entschied Schulbuchverleger Michael Klett (Klett Cotta Verlag), die deutschen Rechte zu kaufen. Diese Entscheidung sollte das Unternehmen sanieren. Die erste Übersetzung in Taschenbuchausgabe (Übersetzung: Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann 1969/70, Publikation: 1972) enthält im Anschluss an Buch 6 im dritten Band lediglich ein Fragment des Originalanhangs, Ein Teil der Erzählung von Aragorn und Arwen aus den Annalen der Könige und Herrscher. Vermutlich hatte hierum Tolkien selbst gebeten, da er diesen Teil der Anhänge als am wichtigsten einschätzte. Der gesamte Rest der Anhänge wurde ausgelassen, wie etwa die Angaben über die Aussprache der elbischen Namen; die hier erfolgte Bezugnahme auf die Aussprache des Englischen erachtete man wohl für das damalige deutsche Publikum mangels grundlegender Englischkenntnisse als nicht zumutbar.

Die zweite deutsche Übersetzung (von Wolfgang Krege, 2000 im gleichen Verlag erschienen) gliedert in der Taschenbuchversion nun sämtliche Anhänge in einen Zusatzband aus. Dafür sind diese erstmals vollständig übersetzt vorhanden.

Kreges Übersetzung bemüht sich verstärkt, Tolkiens zwischen den verschiedenen Charakteren stark wechselnden Sprachstil abzubilden. In der ersten deutschen Übersetzung zeigt sich der sprachliche Stil recht einheitlich gemäßigt altmodisch; im englischen Original findet man dagegen verschiedenste Sprachebenen vom ausgesprochen „Bibelstil“ des 16. Jahrhunderts bis hin zum ländlichen und städtischen, teilweise derben Alltagsenglisch der 1940er Jahre. Krege wählte entsprechend verschiedene Färbungen des Deutschen, definierte aber als Endpunkt das Deutsch der 1990er statt jenes der 1940er Jahre.

Von der Mehrzahl der deutschsprachigen Fans wird die neue Übersetzung in weiten Teilen abgelehnt, da das Verfahren der sprachstilistischen Unterscheidung an verschiedenen Stellen überzogen oder unzutreffend angewandt wurde. Bekanntestes Beispiel: Aus Sams üblichen Anrede für Frodo, Herr (für master) wurde Chef, wodurch das spezifische Verhältnis eines ländlichen Gärtnergesellen zu seiner adligen Herrschaft nicht zutreffend umschrieben wird. Darüberhinaus übersetzt Krege an nicht wenigen Stellen sinnentstellend, beispielsweise wurde aus "everfalling leaves" - einem Symbol der Vergänglichkeit und des bevorstehenden Abschieds der Elben - "unermüdlich wedelnde Blätter". Abgesehen von solch deutlichen Fehlern ist eine Übersetzung auch grundsätzlich nicht in der Lage, einem vielfältig sprachlich ausdifferenzierten Werk gerecht zu werden. Deshalb zieht eine beachtliche Zahl von Lesern die Lektüre des englischsprachigen Originals vor.

Rassen und Völker in Der Herr der Ringe

Menschen
Die Sterblichen

In Mittelerde besteht der Großteil der Bevölkerung aus Menschen, den zweiten Kindern Ilúvatars. Von den unsterblichen Elben werden sie unter anderem „Firimar“ (Sterbliche), „Hildor“ (Nachkömmlinge) oder auch „Engwar“ (Kränkliche) genannt. Den Menschen wurde die „Gabe Ilúvatars“, die Sterblichkeit, zu Teil, so dass sie anders als Elben nach ihrem Tod die Welt verlassen statt in den „Hallen von Mandos“ auf das Ende der Zeit warten zu müssen. Dennoch strebten die Menschen nach Unsterblichkeit und griffen im Zweiten Zeitalter von Sauron angeregt Valinor, das Land der Valar, an. In der Folge ließ Ilúvatar Numenór untergehen und verwandelte die bis dahin scheibenförmige Welt in eine kugelförmige.

Im Ringkrieg sind es hauptsächlich Menschen, insbesondere aus den westlichen Königreichen Gondor und Rohan, die gegen Sauron kämpfen. Die südlichen Haradrim und die aus dem Osten Mittelerdes stammenden Menschen hingegen verbündeten sich mit Sauron.

Hobbits
Das "kleine Volk"

Dieses kleine und unscheinbare Volk, das weder mit kriegerischen Fähigkeiten (außer im Notfall; sie wissen sich wunderbar mit Pfeil und Bogen, sowie auch mit dem Schwert zu verteidigen) noch mit Zauberkräften ausgestattet ist, wird Sauron zum Verhängnis. Sie lebten so ruhig und weit von dem Geschehen in Mittelerde, dass nicht einmal Sauron und seine Ringgeister wussten, dass es Hobbits und das Auenland gibt. Etwas kleiner als die Zwerge (ca. 1,10 m), schnell und flink und ohne Schuhe an ihren behaarten Füßen, beherrschten sie die Kunst des lautlosen Verschwindens. Sie sind ein ruhiges, gemütliches, fröhliches und friedliches Volk, das gerne schenkt und sich beschenken lässt. Den Hobbits liegt viel an Bier und Pfeifenkraut. Pfeifenkraut ist eine Art Tabak, der von den Hobbits gezüchtet wird. Zuerst angebaut wurde es von Tobold Hornbläser im Südviertel, der nie verriet, woher es stammte. Meriadoc Brandybok verfasste später ein Buch: "Kräuterkunde des Auenlands", in dem auch die Geschichte des Rauchens, soweit bekannt, beschrieben wird. Die meisten Hobbits neigen in guten Zeiten dazu, vor allem in der Magengegend etwas Fett anzusetzen, denn sie lieben das Essen. Am liebsten essen sie jede Mahlzeit mehrmals am Tag. Um genau zu sein, essen die Hobbits sechsmal am Tag. Die Hobbits sind ein Volk, das lieber nicht auffällt und deshalb wissen viele nicht, dass es sie überhaupt gibt. Die berühmtesten unter ihnen sind sicherlich Tobold Hornbläser, Bandobras Tuk, der alte Tuk, Sams alter Ohm, Bilbo Beutlin (dessen Geschichte wird in dem Buch "Der kleine Hobbit" erzählt) und die vier Gefährten Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie(Sam), Meriadoc Brandybok(Merry) und Peregrin Tuk(Pippin).


Elben
Die Unsterblichen

Die Elben sind sehr edle, schöne, weise und tapfere Geschöpfe und haben praktisch alle gewisse Zauberkräfte (sehr praktisch ist ihr sehr gut ausgeprägtes Auge, und ihre Gewichtslosigkeit). Die Elben sind aber trotz ihrer Unsterblichkeit ein schwindendes Volk. Ihre Unsterblichkeit bedeutet nur, dass sie nicht an Alter sterben konnten. Von Krieg blieben sie nicht verschont und konnten so auch umkommen. Sie können auch am gebrochenen Herzen sterben. Für sie ist Musik, Poesie, Kunst und Wissenschaft mehr wert als Macht oder Besitz, doch sie gelten als arrogant und eitel. Während des Ringkrieges spielen nur Elrond, Galadriel, Glorfindel, Legolas, Arwen, Haldir und die Söhne Elronds eine wirkliche Rolle. Doch es kommen auch elbische Waffen, Weisheiten, Nahrung und Ratschläge zum Tragen. Die meisten Elben leben nicht mehr in Mittelerde, sondern sind in den Alten Westen (nach Valinor) gesegelt, um dort weitab von Krieg und Furcht mit den Valar (Ainur) zu leben. Einzig und allein die Elben im Düsterwald scheinen keine Absichten zu haben nach Westen zu segeln; dies wird von Tolkien jedoch nicht genauer ausgeführt. Es gibt zwei bekannte Elbensprachen. Quenya wurde früher in Beleriand von den Noldor gesprochen, nach dem Verbot von König Thingol ging ihre Entwicklung jedoch zurück. Heute ist sie nur noch eine Sprache der Gelehrten. Sindarin war die Sprache der Sindar und entwickelte sich in Beleriand. Sie ist die heute gesprochene Sprache der Elben. Zwerge und Elben sind oft verschiedener Meinung. Während die Elben in grünen Wäldern umgeben von Bäumen und Tieren wohnen, ziehen die Zwerge die dunklen, kargen wenngleich nicht minder eindrucksvollen Bauwerke unter der Erde vor. Wenngleich es nicht auszuschließen ist, spricht Tolkien nie von einem Krieg zwischen Elben zu Zwergen. Man ist zwar verschiedener Meinung, aber dies führte nie zu einer offenene Auseinandersetzung zwischen den Rassen. Selbst nach der Belagerung des Einsamen Berges durch die Elben von Düsterwald und die Menschen von Thal wurden keine Pfeile, sondern lediglich deftige Beschimpfungen verschossen. Zwerge und Elben kämpften nicht nur Seite an Seite gegen Morgoth und Sauron, sondern verbündeten sich auch bei Kämpfen gegen die allseits verhassten Orks (z.B. die Schlacht der fünf Heere im "Hobbit" oder die Schlacht am Einsamen Berg während des Ringkrieges).

Zwerge
Die zähen Krieger

Zwerge sind klein und „robust“. Sie wurden, ohne Wissen Manwes, von Aule erschaffen, da dieser das Eintreffen der Kinder Illuvaters nicht erwarten konnte. Bei den Zwergen ist es auch für Frauen normal, Bärte zu tragen, weshalb es für Außenstehende schwierig ist, Zwerge und Zwerginnen zu unterscheiden. Aber es gab sowieso fast keine Zwergenfrauen, was ein Grund für ihr Schwinden ist. Sie leben in Minen unter den Bergen. Die größte Mine war die Zwergenstadt Kâzad-dûm (später von den Elben Moria genannt). Neben Moria existieren noch zahlreiche andere Minen, wie z.B. in den Blauen Bergen, im Erebor und in den Eisenbergen. Die Zwerge sind berühmt für ihre architektonischen Meisterwerke aus Stein und ihren Umgang mit Metallen aller Art. Sie lieben alles was schön aussieht, besonders wenn es aus Metall, Mithril oder Edelstein ist. Sie sind nicht unsterblich wie die Elben, haben allerdings ein sehr langes Leben (bis zu 250 Jahre). Sie waren trotz ihrer Abneigung zu den Elben mit ihnen im Bunde gegen Sauron. Die Zwerge sind bei den Dienern Saurons aufgrund ihrer Kampfeslust und Ausdauer sowie ihrer vernichtenten Äxte gefürchtet. Zwar spielen die Zwerge in der Geschichte des Ringkrieges keine sonderlich große Rolle, tauchen aber immer wieder auf. So schließt sich Gimli, Sohn des Gloin (einem Mitglied der Gruppe von Thorin Eichenschild aus dem "Hobbit") der Ringgemeinschaft an. Die Gefährten finden in Moria die Überreste von Balin, einem weiteren Gefährten aus Thorins Gemeinschaft, der die alte Zwergensstadt Zwergenbinge (Kâzad-dûm; Moria) wieder besiedeln wollte. Während Gondor im Süden angegriffen wird, führen die Orks von Dol Guldor aus eine Streitmacht gegen die Zwerge des Einsamen Bergs und die Menschen aus Thal.

Ents
Die, die schon da waren

Das Wort "Ent" stammt aus Rohan, wo auch viele Ents wohnen, im Fangorn(=Baumbart)-Wald. Den Ents wurde das Sprechen von den Elben beigebracht, deswegen sind unter den freien Völkern bis zum 3. Zeitalter die Elben die einzigen, zu denen die Ents Kontakt hatten. Die Ents besitzen ein phänomenales Gedächtnis und vergessen so gut wie nichts, wobei sie sich viele Dinge auch durch Lieder wieder ins Gedächtnis rufen. So werden die Hobbits nach dem Auftauchen von Merry und Pippin im Fangornwald ebenfalls in das Lied der verschiedenen Völker Mittelerdes aufgenommen. Ihr Name beinhaltet auch gleichzeitig ihre ganze Geschichte. Früher hatte es auch Entfrauen gegeben, die allerdings verschwunden sind und von den Ents bis heute gesucht werden. Die Ents erwachen genauso wie ihre stummen Vettern, die Huorns, als Saruman und seine Orks beginnen Teile von Fangorn abzuholzen. Obwohl viele der Älteren Baumhirten sich zunächst gegen ein Eingreifen in den Ringkrieg sträuben, sind es vor allem die jüngeren Ents wie Flinkbaum, die auf die Beteiligung der Ents drängen. Das Auftauchen der Ents wendet das Blatt der freien Völker, so wird Rohan dadurch befreit und der Angriff der Uruk-Hai Isengarts und Orks aus dem Nebelgebirge endet für die Diener Saurons in einem Fiasko, als sich ihnen unerwartet ein Heer aus Huorns und Ents entgegenstellt.

Nazgûl
Saurons oberste Diener (Nazg-ûl, wörtlich Ring-Geist oder Ring-Schatten, Quenya: Úlairi)

Die Nazgûl oder Ringgeister waren vor sehr langer Zeit einflussreiche Könige der Menschen. Nur zwei der neun werden im Herrn der Ringe namentlich genannt. Der höchste unter ihnen ist der Hexenkönig von Angmar, welcher schon in seiner sterblichen Zeit ein Tyrann war. Als Zweithöchster der Ringgeister wird Khamûl, der Ostling, als Herr über Dol Guldur erwähnt. Viele Menschen glauben, dass Gothmog, Stadthalter von Minas Morgul und somit direkter Untergebener vom Hexenkönig, ein Ringgeist ist, doch erwähnt Tolkien nie dessen eigentliche Indentität. (In der Verfilmung wird er jedoch als Ork dargestellt.) In ihrer Gier nach Macht und Kraft nahmen sie, die Ringgeister, die neun Ringe von Sauron. Diese neun Ringe trieben sie in die Kontrolle Saurons und sie verfielen nach und nach dem Dunklen Herrscher, bis sie zu den Ringgeistern wurden. Der mächtigste unter ihnen, jener der an der Wetterspitze Frodo verwundete, ist - wie schon erwähnt - der Hexenkönig von Angmar. Unterwegs sind sie auf schwarzen Pferden (die bereits in Mordor gezüchtet wurden, denn kein Tier sonst würde es sich gefallen lassen, eine Ausgeburt des Bösen zu tragen) oder, später, auf gewaltigen flugsaurierähnlichen Wesen. Sie stoßen, um sich zu verständigen und um den Gegner einzuschüchtern, schrille und furchterregende Schreie aus. Ihre Anwesenheit lässt jeden Feind Saurons den Mut verlieren. Wer in ihre unmittelbare Nähe kommt oder von ihren Waffen (Morgûl-Klingen) verletzt wird, stirbt am sogenannten "Schwarzen Anhauch". Nur durch Athelas (Königskraut), das vom rechtmäßigen Erben Isildurs verabreicht wird, kann die Dauer der Verletzung bis zur Niederlage hinausgezögert werden. Wie andere, vom „Einen Ring“ kontrollierte Wesen kann man sie mit bloßem Auge nicht sehen. Man erkennt sie nur anhand ihrer schwarzen Kleidung. Mit normalen Klingen kann man sie nicht verwunden, sondern nur mit Wasser, Feuer und Klingen von elbischer Herkunft bzw. mit Worten. (Frodo verwundete damals an der Wetterspitze den Hexenkönig von Angmar mit den Worten "Elbereth".)

Sauron schickte die Nazgûl, als er erfuhr, dass der Ring im Auenland ist, dorthin. Da sie die Welt nicht so sehen können, wie andere Bewohner Mittelerdes, sind sie auf andere Arten der Wahrnehmung angewiesen, nutzen auch beispielsweise die Fähigkeiten ihrer Reittiere und orientieren sich durch eine Art Witterung. Sie verfügen über eine andere Art der Wahrnehmung, denn die Gestalten von Menschen werfen in ihrem Sinn einen Schatten, der nur durch die Mittagssonne auszulöschen ist, wie Aragorn auf der Wetterspitze erklärt. Außerdem riechen sie das Blut lebendiger Geschöpfe. Zudem spüren sie die „Anwesenheit“ des Ringes. Wenn der „Eine Ring“ zerstört wird, sterben auch sie, da sie an das Schicksal Saurons gebunden sind.

Oft wird behauptet, der "Mund Saurons" sei einer der Ringgeister, was jedoch nicht zutrifft. Der Mund Saurons war ein Numenorer, der sich Sauron vor langer Zeit angeschlossen hatte und sich sein Vertrauen erarbeitete. Aus seiner Bemerkung während der Unterhandlung vor dem Morannon, Saruman würde gegen eine vertrauenswürdigere Person ausgetauscht, kann geschlossen worden, dass "Saurons Mund" als Statthalter von Isengart vorgesehen war.

Orks
Die Soldaten der dunklen Macht

Die Orks entstanden durch die jahrzehntelange Folterung von Elben, welche Morgoth, der einstige Herr Saurons, gefangen hatte. Es ist nur sicher, dass sie von allen anderen Völkern gehasst wurden. Von den Elben, den Zwergen, den Menschen, den Hobbits ja sogar von den Menschen, die mit ihnen zusammen in Saurons Armeen kämpften. Die Orks sind im Schnitt etwa einen Kopf kleiner als ein durchschnittlicher Mensch. Sie haben Schlitzaugen, platte Nasen, krumme Beine, lange Arme, einen Mund voller Reißzähne und dunkle Haut. Das Sonnenlicht schwächte sie, und sie hielten sich so wenig wie möglich in Wäldern, auf Wiesen und in Nähe von Bächen auf. Sie bevorzugten Unterkünfte in den Höhlen und Stollen, tief unter der Erde. Ihre Kultur war sehr primitiv und Hygiene kannten sie nicht. Die Orks hatten eine Sprache, kleideten sich, konnten Schnaps brennen und kannten Heilkräuter. Alle das sind Merkmale einer (wenngleich primitiven) Kultur. Orks machten den Großteil in Saurons Armee aus. Nach Saurons Vernichtung verloren sie ihre Kräfte, die ebenfalls an Sauron gebunden waren. Im Ringkrieg wurde der Großteil ihrer Rasse ausgerottet. Die letzten Überbleibsel zogen sich an verborgene Orte zurück.

Uruk-hai
Die Krieger der weißen Hand

Die Uruk-hai (auch Uruks genannt) wurden hauptsächlich von Saruman gezüchtet. Doch schon vor dem Verrats Sarumans wurden sie rekrutiert. Sie waren in etwa so groß wie ein Mensch, und die Sonne schwächte sie nicht wie die anderen Orks. Sie hatten kräftige, gerade Glieder. Auch die Kampfmoral der Uruk-hai war um einiges höher als die der Orks. Dies sah auch der dunkle Herrscher ein, weshalb er seine eigenen Uruks züchtete. In den Armeen Mordors und Isengarts waren sie die Elite. Die Armee, die die Festung Helms Klamm angriff, bestand zum größten Teil aus Uruk-hai.

Hauptpersonen

Aragorn, König Elessar von Gondor
Auch bekannt als: Streicher, Dunadan,der Elbenstein, "Erbe Isildurs", Estel und Elessar

Als Aragorn II. gerade einmal zwei Jahre alt war, wurde sein Vater Arathorn von Wölfen gefressen. Daraufhin floh seine Mutter Gilraen mit ihm nach Bruchtal, zu dem Halbelb Elrond, welcher für Aragorn ein Art zweiter Vater wurde. Aragorns Herkunft wurde geheim gehalten und er wurde Estel (=Hoffnung) genannt. Als Aragorn zwanzig Jahre alt war, klärte Elrond ihn über seine besondere Herkunft auf. Denn Aragorn war kein schlichter Mensch, sondern er stammte von den Dunedain (=Westmenschen, Numenorer) ab, war in direkter Linie Isildurs Erbe und hatte somit Anspruch auf den Thron von Gondor. Doch gleichzeitig erklärte Elrond Aragorn, wie wichtig es sei, dass seine Herkunft geheim bleibe.

Als Aragorn in Lorien das Lied von Luthien und Beren sang, traf er auf die wunderschöne Arwen, Elronds Tochter. Er rief sie bei dem Namen, mit dem Beren Luthien gerufen hatte: Tinuviel! (=Nachtigall). Aragorn verliebte sich unsterblich in die wundervolle Schönheit und seine Liebe wurde erwidert (diese Liebesgeschichte gibt es im Buch nicht, nur in den Anhängen zum Herrn der Ringe). Doch als Aragorn bei Elrond um dessen Tochters Hand anhielt, stellte Elrond ihm eine Forderung: Nur wenn Aragorn König von Gondor sein würde, würde er Arwen zur Frau nehmen dürfen. Denn Elrond wollte, dass, wenn Arwen schon ihre Unsterblichkeit für einen Mann aufgab, dieser Mann der Ehre gerecht werde.

Aragorn kämpfte nun viele Jahre gegen Sauron, aber eher aus dem Untergrund, denn noch immer hatte er seine Herkunft nicht bekannt gegeben. Er lebte im Exil als Waldläufer. Eine tragende Rolle spielte er später beim letzten der Ringkriege. Er traf die vier Hobbits Frodo, Sam, Merry und Pippin in Bree in der Gaststätte Zum Tänzelnden Pony. Er gewann ihr Vertrauen und führte sie nach Bruchtal. Dort wurde er einer der neun Ringgefährten.

Nachdem Gandalf in den Minen von Moria beim Kampf mit einem Balrog in eine Schlucht stürzte, übernahm Aragorn die weitere Führung. Als die Gemeinschaft dann bei den Raurosfällen von Orks überfallen wurden, beschloss Aragorn, anstatt Frodo und Sam hinterher zu eilen, zusammen mit Legolas und Gimli die Uruks und Orks, welche Merry und Pippin entführt hatten, zu verfolgen. Auf der Jagd trafen sie Gandalf den Grauen wieder, der nun als Gandalf der Weiße neu auferstanden war. Zusammen mit ihm kam Aragorn dann auch nach Edoras in die goldene Halle von Rohan. Er hatte eine führende Rolle beim Kampf um Helms Klamm und immer mehr nahm er die Rolle eines Königs der Menschen an.

Aragorn zeigte sich dann auch durch einen der sieben Palantiri Sauron; er zeigte ihm, dass noch immer Isildurs Erbe, sein größter Feind, am Leben ist. Er fuhr mit Legolas, Gimli und einer Armee aus toten, verfluchten Gebirgsmenschen nach Minas Tirith. Diese Armee wurde auch die Eidbrecher genannt, da sie damals Isildur die Treue geschworen hatten, dann aber flohen und von ihm dazu verflucht wurden, solange weiter zu leben, bis sie ihren Schwur erfüllt hatten. Als Erbe Isildurs hat er das Recht, diesen Schwur einzufordern. Durch diese Armee konnte er die zweite große Schlacht auch gewinnen (Filmversion). Im Buch benutzt Aragorn die Geisterarmee, um die Piratenverbündeten Mordors zu vernichten, besetzt danach die Schiffe mit Soldaten aus Gondors Provinzen und führt diese Armee nach Minas Tirith. Obwohl Gondor noch längst nicht gewonnen hatte, wurde Aragorn eine Art designierter König. Er führte die Soldaten vor das Schwarze Tor, begann dort die entscheidende Schlacht, um von Sam und Frodo abzulenken. Als diese durch die Zerstörung des Ringes beendet war, wurde Aragorn zum König von Gondor gekrönt. Er heiratete nun Arwen und diese gebar ihm mehrere Töchter und einen Sohn namens Eldarion.

Aragorn starb im Alter von 208 Jahren freiwillig, um seinem Sohn das Zepter zu überlassen.

Frodo, der Ringträger

Frodo Beutlin ist ein Hobbit. Er lebt im Auenland mit seinem Onkel Bilbo Beutlin, der ihn adoptiert hat zusammen. Seine Eltern starben, als er 12 Jahre alt war. Frodo erbt den „Einen Ring“ von seinem Onkel, der das Auenland verlässt, da er sich nach Abenteuern sehnt. Auf den Rat Gandalfs, der über die Herkunft des Ringes Bescheid weiß, macht Frodo sich mit dem Ring und drei Gefährten auf den Weg nach Bruchtal. Unterwegs begegnen sie Aragorn, der ihr Anführer wird. In Bruchtal angekommen, meldet sich Frodo freiwillig, den Ring nach Mordor zu bringen, um ihn dort zu zerstören. Nach der Auflösung der Ringgemeinschaft wandert Frodo zusammen mit Sam in Richtung Mordor weiter. Unterwegs begegnet ihnen Gollum. Weil dieser den Weg nach Mordor kennt, führt er sie dort hin. Doch Gollum entpuppt sich als Verräter. Auf einem Pass wird Frodo von einer riesigen Spinne verwundet und von Orks gefangen genommen. Sam befreit ihn aus den Klauen der Orks und zusammen erklimmen sie etwas später den Schicksalsberg. Frodo hat nun die Chance, den Ring und somit Sauron zu vernichten. Doch da Frodo erkennt, dass er abhängig vom Ring wurde, kann er nicht die Kraft aufbringen, den Ring zu zerstören. Deshalb steckt er den Ring auf den Finger, was ihn unsichtbar macht. Plötzlich taucht Gollum auf und beißt Frodo den Zeigefinger nach einem hartem Kampf ab. Vor Freude macht Gollum einen Fehltritt und fällt in die Lava des Schicksalsberges. Der Ring und mit ihm der Dunkle Herrscher Sauron werden zerstört. Frodo kehrt zurück ins Auenland und reist später mit Gandalf, Bilbo, Elrond, Galadriel und noch vielen anderen Elben nach Valinor, da er sich nicht mehr mit seinem vorherigen Leben als Hobbit identifizieren kann.

Gandalf, der Zauberer
Gandalf ist zur Zeit des Ringkrieges sehr alt. Dies sieht man ihm jedoch nicht an, da er wie die Elben unsterblich ist. Er ist jedoch kein Elb, und wird in der Sprache des Westens als Maiar bezeichnet. Maiar sind Wesen aus uralten Zeiten, welche schon die großen Valar um ihre Hilfe bei Schlachten oder großen Vorhaben gebeten haben. Doch ihm wurde vom Rat der Valar (Aratar) verboten, sich Sauron gegenüber zu stellen. Vielmehr sollte er die Menschen führen und sie auf den richtigen Weg bringen und somit den Anstoß zum Sieg über Sauron geben. Gandalf kommt aus Valinor und kam am Anfang des Dritten Zeitalters nach Mittlerde. Gandalf überredet Frodo, den Ring nach Bruchtal zu bringen. Dort schließt er sich der Ringgemeinschaft an und führt sie auch an. In Moria stellt er sich dem Balrog (auch einer der Maiar, aber Morgoth untergeben) und besiegt ihn nach langem Kampf von „der Mitte der Erde bis zum höchsten Gipfel“. Er stirbt ebenfalls, wird aber wieder zurück gesandt und von dem König der "Adler" nach Lothlorien gebracht, um bei Galadriel seine Kräfte wieder zu erlangen. Er wird vom "grauen" zum "weißen" Zauberer (diesen Titel verliert Saruman bzw. er legt diesen ab). Er trifft Aragorn, Legolas und Gimli im Wald von Fangorn wieder und reitet mit ihnen nach Edoras, wo er den König Theoden von dem Einfluss Sarumans befreit. In der Schlacht um Helms Klamm kommt er im richtigen Moment, um das Uruk-hai Heer mit der Unterstützung von Eomers Rohirrim zu besiegen (Filmversion). Im Buch holt er Erkenbrand. Eomer ist schon in Helms Klamm da er nicht verbannt, sondern nur gefangen genommen war. Nach der Schlacht reitet er mit Pippin nach Minas Tirith und warnt dort den Statthalter vor dem Heranrücken der Orks. Während der Schlacht auf dem Pelennor tritt er als furchtbarer weißer Reiter auf und lehrt die Feinde das Fürchten, aber hauptsächlich macht er den eigenen Reihen Mut, die durch die Anwesenheit der schwarzen Reiter diesen verloren haben. Denn nur er hat die Macht und die Weisheit um den Hexenkönig von Angmar zu besiegen. Nach einer weiteren siegreichen Schlacht vor den schwarzen Tor und dem Fall Saurons krönt er Aragorn zum König. Zwei Jahre später segelt er mit Frodo in den Westen nach Valinor.

Sauron, der Dunkle Herrscher
Sauron ist der Schmied des „Einen Ringes“ und der größte Feind der Menschen, Hobbits, Zwergen und Elben. Er ist wie Gandalf ein Maiar und dient dem dunklen Valar Melkor, nachdem er aus den Diensten von Aule, dem Valar, entflohen ist. Im Laufe der Zeit hat Sauron bei den Elben und Menschen viele verschiedene Namen erworben wie z.B.: Gorthaur (Der Grausame); Aulendil (Diener Aules,wörtlich Aulenfreund) und Annatar (Der Herr der Geschenke). Nachdem Isildur (einstiger König Gondors und Sohn Elendil's) ihm den Einen Ring vom Finger schnitt, wanderte er viele Jahre lang als gestaltloser Schatten durch Mittelerde. Doch er nimmt bald wieder Gestalt an und zeigt sich der Welt nun als lidloses Auge von Feuer umrahmt. In und um seine Festung Barad-dûr (dunkler Turm) lässt er Unmengen von Orks erschaffen. Seine neun Diener, die Nazgûl, durchqueren auf der Suche nach dem Ring ganz Mittelerde. Denn ohne den Ring hat Sauron nicht die Kraft, sich als vollkommene Gestalt zu zeigen. Der Zauberer Saruman ist ihm treu ergeben. Durch ihn versucht er, Rohan zu unterwerfen. Nachdem ihm dies nicht gelingt, zieht er alle seine Kräfte zusammen und greift Gondor an. Sein Plan, Gondor zu besiegen, geht fast auf. Doch wird er von Aragorn, Gandalf und der Armee Rohans erneut geschlagen. Weil Sauron nur an den Krieg denkt, bemerkt er nicht, dass Frodo und Sam schon so nahe am Schicksalsberg sind. Als er sie bemerkt, ist es zu schon spät für ihn. Er kann nicht mehr verhindern, dass der Ring und mit ihm er selbst, zerstört werden.

Kurzer Abriss des Inhalts
Es wird davon berichtet, wie der mythische Kontinent Mittelerde vom so genannten Dritten Zeitalter in das Vierte übergeht. Eine zentrale Rolle spielen dabei die 20 Ringe der Macht, besonders der Eine Ring, der vom Herrscher des Bösen in Mittelerde, Sauron, gefertigt wurde, der den größten Teil seiner eigenen Macht in diesen Ring eingebracht hat (vergleichbar mit einem Horkrux aus Harry Potter). Diesen Ring hat er heimlich geschmiedet und konnte damit alle anderen, ihm untergeordneten Ringträger beeinflussen und beherrschen. Bevor der Ring geschmiedet wurde, wurden den Menschen neun, den Zwergen sieben und den Elben drei Ringe gegeben. Die Menschen sind den Ringen sehr schnell verfallen und wurden daraufhin Nazgûl (Schwarze Sprache, Deutsch: Ringgeister). Das sind Schrecken verbreitende Wesen, die immer noch unter Saurons Macht stehen, nach dem Ring suchen und unsterblich sind. Um seine Schreckensherrschaft auf ganz Mittelerde auszuweiten, fehlt Sauron nur noch der „Eine Ring“. Dieser Ring wurde ihm am Ende des 2. Zeitalters in der letzten Schlacht um Mittelerde von Isildur, Elendils Sohn, mit dem abgebrochenen Heftstück Narsils vom Finger geschnitten. Nach dem Wunsch Elronds sollte er eigentlich zu den Feuern des Schicksalsberges gebracht werden, wo er von Sauron geschmiedet wurde, denn nur dort kann er vernichtet werden. Isildur aber wurde von seiner Schönheit geblendet und beschloss ihn als Erbstück seines Geschlechtes zu behalten. Als sie auf dem Weg zurück in ihre Heimat waren, wurden er und seine Leibwache von einer kleinen Gruppe Orks angegriffen. Isildur steckte sich den Ring an den Finger und sprang in einen nahegelegenen kleinen Fluss. Doch der Ring glitt ihm im Wasser vom Finger und verschwand im Schlamm.

Dieser Ring, mit der versteckten Inschrift: „Ein Ring sie zu knechten / sie alle zu finden / ins Dunkel zu treiben / und ewig zu binden“, war lange verschollen und wurde in der Vorgeschichte des Herrn der Ringe (siehe Der kleine Hobbit) von Smeagol, einem hobbitähnlichen Wesen, gefunden. Der „Eine Ring“ ließ ihn von diesem Zeitpunkt an nicht mehr altern. Als er von seiner Familie verstoßen wurde, floh er ins Nebelgebirge, wo er fortan in einer alten Orkhöhle lebte. Durch den schlechten Einfluss des Rings verdorben, mutiert er dort zum Geschöpf Gollum. Eines Tages suchte sich der Ring aber einen neuen Träger: Bilbo Beutlin.

Gollum taucht in den Herr-der-Ringe-Büchern sowie auch in den Filmen noch manchmal auf und trägt dazu bei, dass der Ring vernichtet wird, obwohl er ihn eigentlich wieder für sich selbst haben möchte. Bilbo gibt den „Einen Ring“ - von dem er bloß weiß, dass er den Träger unsichtbar macht, dessen tieferes Geheimnis er aber nicht kennt - an seinen Neffen Frodo Beutlin weiter. Um zu verhindern, dass der Ring je in Saurons Hände fällt, muss er vernichtet werden. Das jedoch ist nur in einem Vulkan (dem Schicksalsberg) im Herzen von Saurons Reich (Mordor) möglich, an derselben Stelle, wo er auch geschmiedet wurde.

Frodo macht sich zusammen mit acht Gefährten auf, den Ring zu vernichten. Die Gemeinschaft besteht aus zwei Menschen, einem Zauberer, einem Zwerg, einem Elben und vier Hobbits. Frodo stellt sich im Prinzip als der einzige heraus, der diese gefährliche Aufgabe übernehmen kann. Die Menschen sind zu schwach und korrumpierbar, um den Ring zu beherrschen, die Zauberer sind entweder dem Bösen verfallen oder wissen zu viel, um dem Ring nicht zu verfallen, die Zwerge interessieren sich hauptsächlich für Bergwerke und Gold, und die Elben verlassen Mittelerde, da ihre Zeit vorbei ist.

Der Großteil des Werkes erzählt von der beschwerlichen Reise Frodos und seiner Gefährten während der Ringkrieges.

Der Herr der Ringe ist eine in sich geschlossene Geschichte, gleichzeitig aber auch eine Fortsetzung des auch für jüngere Leser geeigneten „Der kleine Hobbit“. Eine umfassende Mythologie Mittelerdes ist im Silmarillion zusammengestellt. Es erzählt von der Vorgeschichte Mittelerdes, der Blütezeit der Elben, den verschiedenen Kriegen, der Geburt der Menschen und der Eifersucht der Götter, und erinnert entfernt an die germanische und griechische Mythologie. Das Silmarillion wurde nach J. R. R. Tolkiens Tod von dessen Sohn Christopher aus unvollendeten Aufzeichnungen zusammengestellt. Der Name Mittelerde leitet sich von dem Wort Midgard ab, das aus der germanischen Mythologie stammt. Der Eine Ring erinnert an den Draupnir der germanischen Mythologie.

Im Tolkienschen Universum stellt der Roman Der Herr der Ringe den Abschluss einer fiktiven Mythenwelt dar, da er von den letzten großen Ereignissen eines Mythenzeitalter berichtet.

Der Herr der Ringe
Der Herr der Ringe ist Sauron, der Dunkle Herrscher. Sauron ist „Der Abscheuliche“, der mächtigste und erhabenste unter den Dienern von Melkor (Morgoth), dem ursprünglichen Dunklen Herrscher. Nach der Verbannung Morgoths in die äußere Leere war Sauron das personifizierte Böse auf Mittelerde.

Die Ringgemeinschaft
Die Ringgemeinschaft entstand nach dem Beschluss von Elronds Rat, den Ring zu zerstören. Als Gegengewicht zu den neun Schwarzen Reitern, den Nazgûl, wurden neun Personen ausgewählt, um sich auf den Weg nach Mordor zum Schicksalsberg zu machen, dem Ort, an dem der Ring von Sauron geschmiedet wurde. Die Gemeinschaft besteht aus dem Ringträger Frodo Beutlin, seinem Gärtnergesellen und zunehmend besten Freund Samweis Gamdschie, genannt Sam, sowie Frodos Vettern Meriadoc Brandybock, genannt Merry, und Peregrin Tuk, genannt Pippin. Diese vier sind allesamt Hobbits. Des Weiteren gehören der Zauberer Gandalf der Graue, die Menschen Aragorn und Boromir, der Elb Legolas und der Zwerg Gimli zur Gemeinschaft.

Die Gemeinschaft trennt sich am Ende des ersten Bandes, und somit teilt sich auch die Erzählung ab dem zweiten Band in mehrere parallele Handlungsstränge.

Ausführliche Zusammenfassung der Handlung

Vom Auenland nach Bruchtal
Der Roman beginnt im beschaulichen Auenland mit der Feier zum 111. Geburtstag des Hobbits Bilbo Beutlin. Dieser hat sich entschlossen, an diesem Tag das Auenland für immer zu verlassen. Alle seine Besitztümer, einschließlich eines Zauberrings, den er auf einer früheren Reise gefunden hatte und von dessen Zauber er sich jetzt nur schwer trennen kann, hinterlässt er Frodo, einem entfernten Verwandten, den er vor einigen Jahren adoptiert hat. Die wirkliche Identität dieses Rings als „Ring der Macht“ wird Frodo erst siebzehn Jahre später vom Zauberer Gandalf dem Grauen, einem alten Freund Bilbos und Frodos, enthüllt. Der Ring ist das Fundament der Macht Saurons, dem Dunklen Herrscher, der all seine Bemühungen daran setzt, den Ring zurückzugewinnen.

Frodo übernimmt die beinahe aussichtslose Aufgabe, den Ring nach Bruchtal, dem sicheren Aufenthaltsort des Elbenfürsten Elrond, zu bringen. Gandalf bittet ihn, spätestens Ende September loszugehen, und reist ab, um Neuigkeiten über Saurons Taten zu erfahren. Er verspricht, vor Frodos Abreise zurückzusein, bleibt aber verschollen.

Am 22. September, seinem Geburtstag, bricht Frodo gemeinsam mit Sam Gamdschie, seinem Gärtner, und Peregrin Tuk, genannt Pippin, seinem Verwandten und Freund auf. Sam ist als einziger in Frodos Plan eingeweiht; allen anderen gegenüber gibt er vor, nach Bockland umzuziehen, dem Teil des Auenlands in dem er aufgewachsen ist. Das soll verhindern, dass von seinem Fortgehen zu großes Aufsehen gemacht wird.

Doch trotz allen Vorsichtmaßnahmen werden Frodo, Sam und Pippin bald nach ihrem Aufbruch von schwarzen Reitern verfolgt. Erst später erfahren sie, dass es sich dabei um Saurons Ringgeister (auch Nazgûl) handelt. Sie entkommen auf das Gehöft des Bauern Maggot, und werden von ihm zum ersten Zwischenstopp der Reise in Bockland gebracht. Dort treffen sie mit Meriadoc Brandybock, genannt Merry, einem weiteren Vetter und Freund Frodos, zusammen. Pippin und Merry offenbaren Frodo, dass sie über den Ring und seine, Frodos, Fluchtpläne schon seit längerem bescheid wissen, und drängen ihn dazu, sie mitzunehmen, da sie ihn nicht alleinlassen wollen. Frodo möchte seine Freunde nicht in Gefahr bringen, willigt aber nach einiger Zeit ein.

Gemeinsam steuern sie das nächste Zwischenziel ihrer Reise an, das Dorf Bree, wo sie hoffen, wie vereinbart auf Gandalf zu treffen. Um die schwarzen Reiter abzuschütteln, vermeiden sie Straßen und durchqueren stattdessen den Alten Wald. Dieser scheint verzaubert, und führt sie unweigerlich zum „Alten Weidenmann“, einem Baum, der versucht, die Gefährten einzuschläfern und sie dann zu verschlingen. Die Rettung naht in Gestalt des geheimnisvollen Tom Bombadil, der den „Alten Weidenmann“ durch seinen Gesang besänftigt, und die vier Gefährten zu sich ins Haus einlädt.

Bei Tom angekommen erweist sich dieser als ein sehr unterhaltsamer Freund für die Gefährten. Die Hobbits dürfen nach Herzenslust speisen und lernen Goldbeere, die Gefährtin des Einsiedlers, kennen. Im Laufe ihres Aufenthalts lässt sich Tom einmal den Ring der Macht geben und steckt ihn sich an den Finger, doch im Gegensatz zu allen Personen, die den Ring bisher getragen haben, übt er anscheinend keinerlei Einfluss auf Tom aus. Er wird nicht unsichtbar, so wie es stets bei Bilbo und Frodo zu beobachten war. Frodo bietet Tom den Ring an, doch dieser lehnt lachend ab.

Nachdem die Gefährten Tom verlassen haben, treffen sie an den Hügelgräberhöhen auf einen Grabunhold, der sie lebendig in ein Grab aus der alten Königszeit legt. Hier finden die Hobbits die Klingen, mit denen erst es später möglich werden wird, die Ringgeister zu verwunden, doch ahnen sie dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst der Gesang Frodos, der ein Lied singt, das Tom ihn gelehrt hat, ruft Tom herbei, der abermals die vier Hobbits rettet.

Er begleitet die Gefährten bis kurz vor die große Oststraße, die nach Bree führt, dann verabschiedet er sich von ihnen. Bree ist ein Dorf, in dem Hobbits und Menschen gemeinsam leben. Sie suchen, dem Rat Tom Bombadils folgend, das Gasthaus „Zum tänzelnden Pony“ auf. Hier hoffen sie, wie vorher vereinbart, auf Gandalf zu stoßen. Gandalfs Rat folgend, den Namen „Beutlin“ der Sicherheit halber abzulegen, gibt sich Frodo dort als „Herr Unterberg“ aus.

Nach einem guten Abendessen gehen Frodo, Pippin und Sam in die Schankstube, wo sie von den Breeländern mit einem lauten Hallo begrüsst werden. Beim Versuch zu vermeiden, dass Pippin sein Inkognito verrät, widerfährt Frodo ein Missgeschick: er setzt ungewollt den Ring auf, wird unsichtbar, und versetzt so die gesamte Schenke in hellen Aufruhr. Saurons Spionen gibt er sich damit als der Ringträger zu erkennen.

Nach diesem Missgeschick trifft er auf den Waldläufer Streicher, der sich als Aragorn zu erkennen gibt, nachdem Frodo endlich vom Wirt den Brief Gandalfs erhalten hat, in dem Aragorn als Vertrauter empfohlen wird. Auf Aragorns Rat hin übernachten die Gefährten nicht in ihren Zimmern, sondern verbringen die Nacht in einem der Speiseräume für geschlossene Gesellschaften; dadurch überleben sie den nächtlichen Angriff der schwarzen Reiter auf ihr Zimmer.

Unter Führung Aragorns brechen sie am folgenden Morgen über verborgene Pfade in der Wildnis nach Bruchtal auf. An der Wetterspitze, dem südlichen Ausläufer einer Gebirgskette direkt an der Straße zwischen Bree und Bruchtal, hoffen sie erneut auf ein Treffen mit Gandalf, finden jedoch nur einen Stein mit eingeritzten Elbenrunen – einem „G“ und einer „3“. Dies lesen sie als Hinweis, dass Gandalf wenige Tage zuvor, am 3. Oktober, an der Wetterspitze war. Im Laufe der Nacht werden sie von Ringgeistern angegriffen. Frodo wird bei diesem Angriff von einer Klinge der Ringgeister verwundet. Er wehrt sich zwar mit aller Kraft, dennoch erhält er eine vergiftete Wunde, die mit den Mitteln, die der Gemeinschaft zur Verfügung stehen, nicht zu heilen ist.

Aragorn spornt die Gefährten zur Eile an, denn Frodo benötigt die Heilkunst der Elben. Langsam beginnt Frodo, seiner Verwundung zu erliegen und zu einem Geist zu schwinden. Nachdem sie die letzte Brücke überquert haben, treffen sie auf den Elben Glorfindel, der ihnen aus Bruchtal entgegengesandt wurde. Mit Frodo auf des Elben Pferd Asfaloth kommen sie schneller voran. Vor Erreichen des Grenzflusses nach Bruchtal kommt es zur Begegnung mit den Ringgeistern, denen Frodo auf dem Pferd entkommen kann. Ihre Versuche, ihn zum Mitkommen zu behexen, wehrt Frodo mit letzter Kraft ab. Nach seiner Durchquerung des Flusses werden die ihm folgenden Ringgeister von einer Flutwelle weggerissen, und Frodo wird ohnmächtig.

Die Gemeinschaft der Gefährten
Als Frodo wieder erwacht, befindet er sich im Hause Elronds in Bruchtal. Seinen Auftrag hat er somit zu Ende gebracht. Dort trifft er auch endlich Gandalf wieder, der von Saruman, seinem Oberen, gefangengehalten worden war. Saruman beabsichtigte ein taktisches Bündnis mit Sauron, um den Ring in seine eigene Macht zu bringen. Mit Hilfe des Adlerfürsten Gwaihir war Gandalf entkommen, jedoch zu spät, um Frodo rechtzeitig vor dessen Abreise wiederzutreffen.

Das Schicksal des Ringes soll nun vom Rat Elronds bestimmt werden, an dem Vertreter aller freien Rassen teilnehmen. Nur die Zerstörung des Rings im Schicksalsberg im Land Mordor, dem Reiche Saurons, hält Mittelerde sicher. Denn sollte der Ring versteckt oder ins Meer geworfen werden, so würde er irgendwann einmal wiedergefunden werden; sollte einer der mächtigen Herrscher den Ring an sich nehmen um Sauron zu besiegen, so würde er selbst zu einem zweiten Sauron werden. Das Zaudern des Rates, wem denn nun der Ring anvertraut werden solle, beendet Frodo durch sein Angebot, den Ring zum Schicksalsberg zu tragen; Sam schließt sich ihm sofort an. Weiterhin werden Gandalf, Aragorn, Merry und Pippin der „Gemeinschaft des Ringes“ zugeteilt. Daneben gehen der Elb Legolas und der Zwerg Gimli sowie der Mensch Boromir aus Gondor mit. Boromir hatte auf dem Rat gegen die Zerstörung des Ringes gesprochen, den Beschluss jedoch letztlich akzeptiert.

Gandalf führt die Gemeinschaft des Ringes nach Süden, wo er die Nebelberge am Pass des Caradhras überqueren möchte, um einerseits dem verräterischen Saruman auszuweichen und andererseits die Elbenfürstin Galadriel in Lothlórien zu treffen. Der Pass wird durch eine Lawine unpassierbar, so dass die Gefährten zurückgehen müssen und ihnen nur der Weg unter den Bergen durch die ehemalige zwergische Minenstadt Moria, Khazad-dûm in der Sprache der Zwerge, bleibt.

Am Tor Morias angekommen, werden die Gefährten vom „Wächter im Wasser“, einem krakenartigen Ungeheuer, angegriffen und fliehen in die Mine. Durch eine Unvorsichtigkeit Pippins werden die Kreaturen, die jetzt die Zwergenmine bewohnen, auf die Gefährten aufmerksam. Sie fliehen, verfolgt von Orks, Höhlentrollen und anderen Dienern Saurons, durch die schier endlosen dunklen, verzweigten und nassen Stollen.

Nach mehreren Tagen erreichen sie die bewohnten und von Orks besetzten ehemaligen Wohnhallen der Zwerge. Dort finden sie auch das Grabmal Balins, eines Weggefährten Bilbos, der mit einigen Kameraden versucht hatte, das verlassene Moria wieder für die Zwerge zu gewinnen. Hier bricht ein Gefecht aus, dem die Gefährten gerade noch entkommen. Den einzigen Weg ins Schattenbachtal über die Brücke von Khazad-Dûm will Gandalf gegen einen Balrog verteidigen, einen uralten Feuerdämonen, der die Gefährten verfolgt und dem kein anderer der Gefährten gewachsen ist. Auf der Brücke stellt er sich zum Kampf, es gelingt ihm den Dämon durch Zauber zu entwaffnen. Als der Balrog die Brücke ganz betritt, beschwört Gandalf eine weiße Feuerwand, zu den Füßen des Balrog zerbirst die Brücke und der Dämon fällt in die Tiefe des Abgrundes von Khazad-Dum. Doch er schwingt noch einmal seine Feuerpeitsche und fegt den grauen Zauberer mit sich in den Abgrund.

Ihres Anführers beraubt, ziehen die Gefährten weiter nach Lothlórien. Dieser Elbenwald besteht aus turmhohen Bäumen, in deren Kronen silberne Elbenhäuser stehen. Der Elb Haldir von der Wache am Waldsaum bringt die Gefährten nach Caras Galathon, der goldenen Stadt in den Bäumen, wo sie vor Galadriel, der Herrin des Lichtes (und Trägerin eines der Elbenringe)und Celeborn, den Herrn Lothloriens, gebracht werden. Sie berichten der Elbenfürstin von Gandalfs Ableben. In der Nacht schauen Frodo und Sam in Galadriels magischen Spiegel. Sam sieht ein verwüstetes Auenland und will zunächst umkehren und zurückreisen, doch seine Aufgabe und Liebe für Frodo bindet ihn trotz dieser Schreckensvision an seinen Herrn.

Die Gefährten setzen ihren Weg entlang des Großen Flusses Anduin mit Booten fort, nachdem die Elben von Lorien sie beschenkt haben. Frodo erhält eine Phiole voller Sternenlicht, Sam eine Truhe mit magischer Gartenerde und einem Samen der riesigen Mallorn-Bäume, Aragorn einen grünen Elbenstein, Legolas einen Bogen der Herrin, Merry und Pippin erhalten Elbengürtel, wie auch Boromir. Gimli wünscht sich eines der Haare Galadriels, in die er sich verliebt hat. Schließlich schlagen die Gefährten am Westufer vor den Rauros-Fällen ihr Lager auf. Sie müssen sich nun zwischen dem östlichen direkten Weg zum Schicksalsberg und dem westlichen Weg nach Minas Tirith, der Hauptstadt Gondors, entscheiden, denn die Boote können die Fälle nicht passieren. Mehrere Mitglieder der Gemeinschaft wollen zuerst nach Minas Tirith gehen, um sich dort dem erwarteten Krieg gegen Sauron anzuschließen; Frodo befürchtet jedoch, dass es dann zu spät sein könnte, um noch unerkannt nach Mordor hinein zu gelangen.

Frodo als der Ringträger empfindet die auf seinen Schultern lastende Verantwortung, bittet um Bedenkzeit, und zieht sich alleine in den umliegenden Wald zurück. Dorthin folgt ihm Boromir, der unter den Einfluss des Ringes geraten ist, und selbigen für sich und sein Land begehrt, da er glaubt, dass es sonst keine Chance im Krieg gegen Sauron hat. Er will Frodo den Ring gewaltsam abnehmen, Frodo jedoch durchschaut Boromirs Motive, setzt den Ring auf und flieht. Dadurch wird er für Sauron wahrnehmbar, kann aber letztendlich den Ring wieder abnehmen, und beschließt, ohne große Hoffnung auf Erfolg alleine zum Schicksalsberg weiterzugehen, um seine Gefährten nicht mit in den Untergang zu ziehen. Sam erkennt Frodos Absicht, und begleitet ihn ans Ostufer des Anduin.

Auf dem Westufer geraten Merry und Pippin derweil in einen Hinterhalt von Saruman ausgesandten Orks, welche eigentlich Frodo gefangennehmen sollten. Jedoch hatte Saruman ihnen aus Vorsicht nichts über den Ring gesagt, sondern sie nur beauftragt, Hobbits einzufangen; der zu Hilfe eilende Boromir erliegt der Übermacht der Orks. Auch mit seinem Horn kann er keine Hilfe herbeirufen: Aragorn, Legolas und Gimli kommen zu spät. Hin- und hergerissen zwischen Sam und Frodo sowie den verschleppten Merry und Pippin beschließen sie, letzteren zu folgen, da ihnen sonst bei Saruman mit einiger Sicherheit Folter und Tod drohen, während Frodo und Sam zumindest frei sind.

Entwicklung in Rohan
Die Orks verschleppen Merry und Pippin durch Rohan, um Isengart, die Residenz Sarumans, zu erreichen. In einem Gefecht nahe dem geheimnisvollen Wald Fangorn vernichten die Reiter von Rohan die Orks; Merry und Pippin entkommen unversehrt in den Wald, wo sie mit dem Ent und Baum-Hirten Baumbart (Quenya: Fangorn) zusammentreffen. Dieser war seit längerem besorgt, da Saruman den Wald systematisch als Brennstoffquelle für die Aufrüstung seiner Armeen abholzte. Merry und Pippin bewegen ihn und die anderen Ents, sich endlich gegen Sarumans Zerstörung des Waldes zur Wehr zu setzen. Nach der Ent-typischen mehrtägigen Diskussion brechen die Ents zusammen mit den beiden Hobbits nach Isengart auf.

Aragorn, Legolas und Gimli stoßen indes bei ihrer Verfolgung der Orks auf die zurückkehrenden Reiter von Rohan (Rohirrim), die ihnen von dem Gefecht berichten. Sie versprechen, zur Residenz Theodens, des Königs von Rohan, zu kommen, nachdem sie die Spuren des Kampfes untersucht haben. Dort finden sie Spuren der entkommenen Hobbits und treffen unverhofft mit dem wiederauferstandenen Gandalf zusammen. Dieser ist nun mächtiger als jemals zuvor und sagt, er sei zur Beendigung seines Auftrags „zurückgeschickt“ worden. Seinen grauen Mantel hat Gandalf abgelegt und reitet nun in blendendem Weiß, um die Mächte des Lichts gegen Sauron zu einen. Er weiß auch über die Ents Bescheid, so dass die drei Verfolger nun nicht mehr um die Hobbits bangen müssen.

Gemeinsam machen sich die vier zu Theoden auf. Dieser, von Gríma Schlangenzunge, einem Agenten Sarumans, zur Untätigkeit verleitet, stellt sich als seniler, verweichlichter, geistesabwesender König heraus. Gandalf kann ihn jedoch von diesem Bann befreien und Theoden zu militärischer Aktion bewegen. Er selbst bricht zu einer geheimen Mission auf, während die Rohirrim, begleitet von Aragorn, Legolas und Gimli, sich in der Trutzburg Helms Klamm verschanzen. Helms Klamm wird von Sarumans Orkkriegern (Uruk-Hai) belagert; die Verteidiger, zusammen mit von Gandalf herbeigeführten weiteren Rohirrim und Huorns, welche den Ausgang des Klammtales versperren und so jede Fluchtmöglichkeit der Orks zunichte schlagen, vernichten Sarumans Heer.

Gandalf und Theoden brechen nach Isengart auf, um Saruman zur Rechenschaft zu ziehen. Dort stellen sie fest, dass die Ents Sarumans Anlagen zerstört und sich in Isengart festgesetzt haben. Auch Merry und Pippin treffen sie dort wieder. In einer symbolträchtigen Auseinandersetzung zerbricht Gandalf den Stab Sarumans, nimmt ihm seine Macht und stößt ihn damit aus dem Orden der Zauberer aus. Die Ents werden beauftragt, ihn in Isengart festzuhalten. Dabei wirft Grima mit einer Steinkugel (Palantir) nach Gandalf, verfehlt ihn aber. Gandalf nimmt die Steinkugel, die ihm verdächtig erscheint, an sich. In der folgenden Nacht schaut Pippin aus Neugier in den Stein. Dieser entpuppt sich als ein Zauberstein, der mit Sauron in Verbindung steht. Pippin wird von dessen Blicken gefoltert, aber zum Glück fragt Sauron ihn nicht detailliert nach dem Ring, da er glaubt, Saruman habe den Ring an sich gebracht und wolle den Hobbit, der ihn trug, jetzt mit dem Stein quälen. Gandalf weckt Pippin aus der Trance und übergibt den Stein an Aragorn, seinen rechtmäßigen Besitzer. Dann eilt er mit Pippin, den er aus der Nähe des Steines fortschaffen will, nach Minas Tirith voraus.

Frodo, Sam und Gollum

Gollum, der Träger des Rings über viele Jahrhunderte, hat sich inzwischen an die Fährte von Frodo und Sam geheftet und folgt diesen auf ihrem Weg nach Mordor. Er versucht die beiden Hobbits zu töten, um ihnen den Ring wieder abzunehmen, mit dem ihn eine suchtartige Liebe verbindet.

Es gelingt den Hobbits jedoch, Gollum zu überlisten und zu einem „Waffenstillstand“ zu bewegen; Gollum fürchtet die Macht, die er in Frodo als dem neuen Ringträger erkennt; auch er will nicht, dass Frodo von Sauron eingefangen wird und der Ring somit für ihn unerreichbar wird, und da er die Gegend kennt, verspricht er, die Hobbits nach Mordor zu bringen. Der Weg durch das Schwarze Tor, Mordors streng bewachten „Haupteingang“, bleibt ihnen versperrt; daraufhin erklärt Gollum, er kenne einen anderen, geheimen Weg durch die Mordor umgebenden Gebirge. Die drei brechen dorthin auf.

Auf ihrem Weg treffen sie auf Faramir, Boromirs jüngeren Bruder und Anführer der Waldläufer Gondors, der sie zunächst als vermeintliche Spione gefangennimmt, während Gollum gerade abwesend ist. Sie fassen Vertrauen und berichten Faramir von der Reise der Gemeinschaft und Boromirs Schicksal. Faramir erfährt durch eine Unachtsamkeit Sams von dem Ring, aber er kann im Gegensatz zu Boromir der Versuchung widerstehen. Der alleingelassene Gollum lungert inzwischen außerhalb des Verstecks von Faramirs Männern herum. Faramir misstraut Gollum zutiefst und stellt Frodo vor eine Wahl: entweder Gollum wird ohne Vorwarnung erschossen, oder Frodo muss Gollum hereinlocken, damit er verhört werden kann. Frodo hat Mitleid mit Gollum und trifft die zweite Wahl, aber Gollum fühlt sich von Frodo an die „grausamen Männer“ verraten, und beschließt, seinerseits Frodo in eine tödliche Falle zu locken.

Sauron verdunkelt inzwischen als Vorbereitung seines bevorstehenden Angriffs halb Mittelerde durch gewaltige Rauchwolken, um seine Ork-Armee vor dem Sonnenlicht zu schützen, während die Hobbits unter Gollums Führung weiterziehen. Ziel ist ein geheimer Pfad im Westwall der Mordor umgebenden Bergkette, über den Gollum bereits einmal Mordor verlassen hatte.

Der Pfad stellt sich als eine Falle heraus: eine Riesenspinne namens Kankra haust dort und verwundet Frodo erneut. Gollum entflieht der Rache Sams, der Frodo für tot hält und, um den Auftrag zu retten, den Ring an sich nimmt, und so zum Letzten in der langen Reihe der Ringträger wird. Frodo wird kurz darauf von Orks in einen Wachtturm geschleppt und seine Habe wird ihm weggenommen. Sam setzt den Ring auf und folgt den Orks. Dabei erfährt er, dass Frodo doch noch am Leben ist.

Weitere Ereignisse in Rohan und Gondor
Nachdem die Gefahr von Rohan abgewendet und Saruman ausgeschaltet ist, wird der Kampf um Gondor zur Entscheidung zwischen Gut und Böse. Die Rohirrim unter Theoden versammeln sich, um ihrem Verbündeten Gondor beizustehen, während Gandalf mit Pippin vorauseilt; Merry bleibt bei den Rohirrim. Aragorn schaut in den Zauberstein und fordert Sauron heraus, um diesen zu einem verfrühten ersten Schlag zu provozieren. Um danach selbst noch rechtzeitig in Gondor einzutreffen, folgt er einem Orakel, das ihm eine in einem verzauberten Berg hausende Geisterarmee von Eidbrüchigen aus dem früheren Krieg gegen Sauron verspricht; diese sollen durch die verspätete Leistung des Eiddienstes ihre Erlösung finden. Aragorn wird von Legolas und Gimli begleitet. König Theodens Nichte Éowyn, die sich in Aragorn verliebt hat, versucht vergeblich, Aragorn von diesem Plan abzubringen. Éowyn glaubt, Aragorn ginge in den sicheren Tod, und beschließt in ihrer Verzweiflung, als Mann verkleidet und gegen den Befehl Theodens in den Krieg zu ziehen, um dort selbst den ehrenvollen Tod in der Schlacht zu finden. Dabei nimmt sie auch Merry mit, der auf Wunsch Theodens ebenfalls zurückgelassen werden sollte.

Gandalf und Pippin gelangen derweil nach Gondor, wo kurz darauf Saurons Rauchwolken die Sonne verdunkeln und die Belagerung durch Saurons Heere beginnt. Mit den Feuern von Mordor, großen Katapulten und einer entsetzlichen Ramme bewaffnet, greifen unzählige Orklegionen nebst Trollen, Variags und bösen Menschen die weiße Stadt mit den sieben Wällen an. Die Nazgûl greifen auf geflügelten Untieren (den Fellbestien) aus der Luft an. Gandalf aber befehligt die Soldaten Gondors und wehrt die Angriffe mit aller Kraft ab. Während der Belagerung kapituliert der verzweifelte Denethor, der Truchsess (Statthalter) von Gondor und Vater von Boromir und Faramir, vor der andringenden Macht Saurons: Er sucht den Tod, und Pippin und Gandalf verhindern im letzten Augenblick, dass er auch seinen verwundeten Sohn Faramir auf dem Scheiterhaufen mitverbrennt.

Dann kommt es auf den Pelennor-Feldern zur Schlacht um Gondor, bei der erst die Ankunft der Reiter von Rohan das Blatt wendet. Allerdings bezahlt Theoden seinen Heldenmut mit dem Tode; gleichzeitig gelingt es seiner Nichte Éowyn mit Merrys Hilfe, den Anführer der Ringgeister (den sogenannte Hexenkönig) zu töten. Der enge Kontakt mit diesem macht sie aber beide schwer krank, und sie müssen während des folgenden Angriffs gegen Mordor in Gondor zurückbleiben.

Mit der Ankunft Aragorns, dessen Geisterarmee die südlichen Gegenden befreit hat, und weiterer Verbündeter wird Saurons Armee schließlich zurückgedrängt. Allerdings ist allen Beteiligten klar, dass Sauron noch viele weitere Armeen in der Hinterhand hat, während die eigenen Kräfte schon fast erschöpft sind.

In dieser ausweglosen Lage wird der frontale Angriff auf Mordor unter Aragorns Führung beschlossen, nicht in der Hoffnung eines Sieges, sondern um die Streitmächte Mordors aus den Toren zu locken und um den Blick Saurons von Mordor und somit Frodos und Sams Weg zum Schicksalsberg abzuwenden. Gandalf, Pippin, Legolas, und Gimli ziehen mit in diesen Angriff. Vor dem Tor Mordors erweckt ein Diener Saurons den Anschein, Frodo sei gefangengenommen, zeigt Frodos persönliche Habe vor, und bietet seine Freilassung gegen die Kapitulation Gondors. Gandalf glaubt ihm jedoch nicht, und befiehlt den Angriff.

Frodo, Sam und Gollum am Schicksalsberg

Die Orks, die Frodo bewachen sollten, gehören zwei verschiedenen Trupps an; die einen sind "richtige" Orks, die anderen Uruks. Ihre Anführer glauben, den Ring in die eigenen Hände bekommen zu können, und die Trupps vernichten sich gegenseitig bis auf einen Ork, der mit Frodos Habe entkommt. Sam dringt in den Wachtturm ein, gibt Frodo den Ring zurück, und die beiden machen sich auf den Weg durch Mordor. Sauron hat alle seine Truppen dem Angriff im Norden entgegengeworfen, so dass die Hobbits beinahe ungehindert als Orks verkleidet durch Mordor gehen können. Einmal geraten sie in einen Orktrupp, werden jedoch für Orks gehalten und können nach einiger Zeit entkommen. Die größere Gefahr für die beiden ist nun der Durst, da Mordor staubtrocken ist.

Unter Mühen erreichen Sam und Frodo schließlich halbverdurstet den Schicksalsberg. Als Frodo den Ring in die Abgründe der Lava werfen will, wird er von der Macht des Ringes überwältigt; er beansprucht den Ring als sein Eigentum und weigert sich, ihn zu zerstören. Sauron erkennt den gewaltigen Fehler in seinem Plan, und schickt die verbleibenden acht Ringgeister aus, um Frodo zu stoppen.

Doch Gollum, der den Ring ebenso begehrt, und den Hobbits heimlich gefolgt war, attackiert Frodo und beißt ihm den Ringfinger mitsamt dem Ring ab. Dabei stürzt er in seiner Verzückung mit dem Ring in die Tiefe und vollendet so ungewollt Frodos Auftrag.

Entscheidungsschlacht
Mit der Zerstörung des Ringes fallen auch die Armeen Saurons auseinander, seine Festung Barad-Dûr stürzt ein, die Ringgeister lösen sich in Rauch auf. Mit Saurons Niedergang kehrt der Friede nach Mittelerde zurück und das Vierte Zeitalter beginnt mit der Krönung Aragorns zum König von Gondor und seiner Hochzeit mit Elronds Tochter Arwen, die ihre elbische Unsterblichkeit aus Liebe zu Aragorn aufgibt. Éowyn hat sich inzwischen damit abgefunden, dass Aragorn für sie unerreichbar ist, und während ihrer Genesung verliebt sie sich in Faramir, der nun als Nachfolger seines selbstmörderischen Vaters neuer Truchsess wird. Die beiden heiraten ebenfalls.

Rückkehr ins Auenland
Gandalf und die Hobbits reiten zurück bis an die Grenzen des Auenlandes, wo sich Gandalf von ihnen verabschiedet, um Tom Bombadil zu treffen.

Den Hobbits steht allerdings noch eine letzte Aufgabe bevor, die düstere Vision, die Sam einst in Galadriels Spiegel zu sehen bekam, ist Wahrheit geworden: Lotho Sackheim-Beutlin, ein ungeliebter Verwandter Frodos, hat mit Hilfe von Menschen die Macht an sich gerissen, und zerstört die Landschaft, um Waffen für seine Helfer herzustellen. Jedoch wird vermutet, dass dahinter noch ein anderer steht. Unter der Leitung Merrys und Pippins formiert sich Widerstand, und so wird schließlich der neue Herrscher des Auenlandes, der kein anderer als der abgesetzte Saruman ist, gestellt. Sarumans Diener Grima Schlangenzunge nimmt Saruman schließlich das Leben, da er dessen Demütigungen nicht länger ertragen kann. Mit dem Tod von Saruman endet der Ringkrieg.

Nachdem der Schaden im Auenland beseitigt ist, findet noch eine letzte Reise statt: Mit Ende des Dritten Zeitalters endet auch die Zeit der Elben, die in die Westlichen Lande ziehen; darunter auch Elrond, Galadriel, und Gandalf, dessen Auftrag nun erfüllt ist. Bilbo und Frodo, die Ringträger, dürfen dort Ruhe von ihren anders nicht zu heilenden Qualen suchen, die sie nach dem Ende des Rings durchleben. Alleine Sam bleibt als letzter der Ringträger in Mittelerde zurück; er, Pippin und Merry steigen zu Anführern der Hobbits auf, bis schließlich Sams Frau Rosie viele Jahrzehnte später stirbt und auch Sam sich auf die Reise in den Westen macht.

In den Anhängen wird über das Schicksal aller Ringgefährten nach und vor den bisherigen Ereignissen berichtet, gestützt auf Erzählungen, Überlieferungen und Stammbäume. Pippin und Merry folgen im hohen Alter einem Ruf des Königs nach Rohan und sterben in Gondor am Hofe von Aragorn und werden später neben ihm beigesetzt. Aragorn stirbt im hohen, erfüllten Alter und hinterlässt Arwen, die den Hof und Gondor verlässt und im mittlerweile verödeten Land Lorien stirbt. Legolas und Gimli schiffen sich in Gondor ein und setzen in die Westlichen Lande über.

Das Ring-Gedicht
Auf englisch:

Three Rings for the Elven-kings under the sky,
Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone,
Nine for Mortal Men doomed to die,
One for the Dark Lord on his dark throne,
In the Land of Mordor where the shadows lie.
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them.
In the Land of Mordor where the shadows lie.
In der deutschen Übersetzung von Ebba-Margareta von Freymann (Übersetzerin der Gedichte in der alten Übersetzung; die meisten finden sich in der neueren Übersetzung immer noch):

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Der englische Text wurde von der Sängerin Sally Oldfield für die LP/CD „Mirrors“ verwendet.

In der Sprache Mordors (steht auf dem Ring geschrieben; nur: Ein Ring sie zu knechten ...):

Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul
Es gibt ebenso eine englische Song-Version der Metal-Band „Blind Guardian“, die der deutschen Übersetzung wesentlich näher kommt. Der Text ist auf der offiziellen Seite der Band zu finden. Auch die schwedische Metal-Band "Morgana Lefay" verwendete den Text auf der LP/CD "The Secret Doctrine".

Verarbeitungen

Verfilmungen
Tolkien hatte die Filmrechte noch zu Lebzeiten „für einen Apfel und ein Ei“ verkauft, nach seiner eigenen Aussage hauptsächlich, damit sie nicht irgendwann an die Disney Company gehen, deren Filme er verabscheute und weil er die Bücher ohnehin für unverfilmbar hielt.

Es existieren Zeichentrickversionen des Herrn der Ringe, darunter die bekannteste 1978 von Ralph Bakshi ist Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm 1978). Trotz des revolutionären Zeichenstils hatte der Film wenig Erfolg. Gründe hierfür dürften die im englischen Original sehr schlechten Sprecher sowie die misslungenen Dialoge sein. Die deutsche Version konnte hingegen deutlich bessere Sprecher vorweisen. Der Film umfasst lediglich die erste Hälfte der Handlung, ein zweiter Teil war zwar geplant, wurde aber nach dem Flop des ersten Teils nicht mehr verwirklicht. Die zweite Hälfte der Handlung wurde später noch als reiner Kinderfilm von einem anderen Studio und Regisseur verwirklicht, der aber lediglich als Videoproduktion erschien.

Die erste Verfilmung mit Schauspielern unter der Regie von Peter Jackson kam zwischen 2001 und 2003 in drei Teilen in die Kinos. Der Film wurde in Neuseeland gedreht und von New Line Cinema produziert. Finanziert wurden die drei Kinofilme durch deutsche Medienfonds. Dadurch konnte die Handlung entsprechend der Aufteilung der Buchvorlage auf die drei Filme Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs verteilt werden. Sie erschienen jeweils zum Jahresende 2001, 2002 und 2003.

Manche Freunde der Romanvorlage werfen Jackson vor, dass die Handlung teilweise stark abgeändert (so kamen in der Vorlage keine Elben bei der Schlacht von Helms Klamm vor) und um mehrere ganze Kapitel gekürzt wurde. Die bekanntesten sind wohl der Alte Wald und die Begegnung mit Tom Bombadil, die jedoch bereits in der Zeichentrickversion fehlten, sowie der abschließende Kampf der Hobbits gegen Sarumans Schergen bei der Befreiung des Auenlandes. Andere Änderungen sind subtilere „Korrekturen“ der Persönlichkeiten der Charaktere; beispielsweise verhält sich Frodo im Buch in mehreren Situationen wesentlich aktiver und mutiger als im Film. Für Fans wurden längere Versionen der Filme produziert, die sog. "Special Extended Editions" enthalten jeweils über die gesamte Filmlänge zusätzliche oder erweiterte Szenen, die jedoch höchstens Reminiszenzen an entfallene oder geänderte Kapitel des Buches darstellen und zumeist ebenfalls deutlich von der Vorlage abweichen.

Der erste Teil Die Gefährten wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, der zweite Teil Die zwei Türme erhielt zwei Oscars und der dritte Teil Die Rückkehr des Königs erhielt bei der Oscarverleihung 2004 in allen elf Kategorien, in denen er nominiert war einen Oscar, darunter Bester Film, Beste Regie, Beste Filmmusik, Bester Filmsong, Beste visuelle Effekte und Bestes adaptiertes Drehbuch. Damit reiht er sich neben Titanic (1997) und Ben Hur (1959) ein, die genausoviele Oscars bekamen.

In den Filmen spielen unter anderem Elijah Wood als Frodo, Ian McKellen als Gandalf, Sean Astin als Sam, Viggo Mortensen als Aragorn, Liv Tyler als Arwen, Orlando Bloom als Legolas, John Rhys-Davies als Gimli und Andy Serkis als Gollum/Sméagol, Billy Boyd als Pippin, Dominic Monaghan als Merry, Christopher Lee als Saruman und Sean Bean als Boromir mit. Ein Cameo hat unter anderem Peter Jackson als Bauer (1. Teil), Rohirrim (2. Teil) und Korsarenkapitän (3. Teil).

Alle Filme wurden knapp ein Jahr nach ihrem Kinostart und einige Monate nach der regulären DVD/VHS-Veröffentlichung auch noch als deutlich verlängerte Schnittfassung (Special Extended Edition) auf DVD und VHS veröffentlicht.

Hörspiel
Eine erste, recht kurze Hörspielfassung wurde von der BBC bereits Ende der 1950er Jahre produziert. Diese blieb leider nicht erhalten.

1981 produzierte die BBC eine allgemein als vorbildlich geltende 13-stündige englische Hörspielfassung.

1991 produzierten der SWF und der WDR in einer Koproduktion eine 30-teilige deutsche Hörspielversion. Mit etwa 70 Haupt- und 35 Nebenrollen, acht Chören und über zwölf Stunden Laufzeit handelt es sich bei dieser Aufnahme um eine der aufwendigsten Produktionen der deutschen Hörspielgeschichte. Allerdings werden die ersten Kapitel teilweise exzessiv detailliert behandelt, die späteren zunehmend immer stärker gekürzt, und es wird das Ende des Buches sogar komplett ausgelassen und dadurch der Schwerpunkt der Geschichte merklich verändert. Fans ärgerten sich teilweise auch über die weitgehend falsche Aussprache der Tolkien'schen Eigennamen.

Auf Englisch existiert das Buch auch als echtes Hörbuch, also als ungekürzte Lesung des Originaltextes, auf Deutsch bisher nicht.

Musik
1972 veröffentlichte der schwedische Musiker Bo Hansson das Instrumental-Album „inspired by: Lord of the Rings“, das sich als erstes ausschließlich Tolkiens Werk widmet.

Viele andere Musiker haben immer wieder Themen aus Der Herr der Ringe und anderen Werken Tolkiens aufgegriffen, darunter die deutsche Metalband Blind Guardian, die zahlreiche Interpretationen einspielten.

Zu den Verfilmungen lieferte Howard Shore die Soundtracks. Er unterstrich im Film mit seinen verschiedenst klingenden Orchestertönen die Schönheit und Gefährlichkeit Mittelerdes. Zum dritten Teil der Trilogie („Die Rückkehr des Königs“, oder auf engl. „The Return Of The King“), komponierte er zusammen mit Annie Lennox (Eurythmics) den Titelsong „Into the West“, der bei den 76. Academy Awards den Oscar für den besten Titelsong gewann.

Inzwischen ist auch für den ersten Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie ein Special Editon Motion Picture Soundtrack erschienen, mit insgesamt drei CDs, und über fünf Stunden ungekürzter Filmmusik.

Vorbildfunktion für das Fantasy-Genre
Der Herr der Ringe hat mit seinen Themen und Figuren zahlreiche spätere Geschichten inspiriert – so kann man unschwer in Darth Vader (aus Star Wars von George Lucas), im Lord Voldemort (aus Harry Potter von Joanne K. Rowling), in Galbatorix (aus Eragon von Christopher Paolini) und im Ganondorf (aus The Legend of Zelda von Shigeru Miyamoto) Eigenschaften des Dunklen Herrschers Sauron wiedererkennen, obwohl die Figur des Sauron natürlich auch nur eine Variation des uralten Mythos vom gefallenen Engel oder bösen Zauberer darstellt.

Modelle, Spiele und das Erbe von Tolkien
Heute stellt die Firma Games Workshop das offizielle Der Herr der Ringe-Tabletop-Spiel her. Bei eben diesem versucht man in die Rolle der Helden von Mittelerde zu schlüpfen und ihre Erlebnisse selbst nachzuspielen. Das Hobby umfasst das Sammeln von Modellen, die Bemalung eben dieser und das Bauen von Gelände. Figuren und Charaktere, die in den Filmen vorkamen, sind ebenfalls erhältlich und bilden die Mehrheit der erhältlichen Figuren.

Die Firma Electronic Arts hat mehrere ziemlich erfolgreiche Computerspiele und Videospiele zu den Filmen veröffentlicht. Unter anderem:

Der Herr der Ringe – Die zwei Türme: Ein Actionspiel in der Third-Person-Perspektive bei dem man Missionen absolviert durch die man wie Bonusfilmmaterial freischalten kann (Interviews, Concept Arts). Die Geschichte des Spiels ist identisch mit der des Films.
Der Herr der Ringe – Das dritte Zeitalter: Ein Rollenspiel mit neuen Helden die sich in Final Fantasy-Manier auf die Fersen der Gefährten heften.
Der Herr der Ringe – Die Schlacht um Mittelerde (1 und 2): Ein Strategiespiel in dem große Heere aufgestellt und Gegner-Scharen vernichtet werden müssen.
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs: Ein Actionspiel, bei dem man mehrere Missionen aus Third-Person-Perspektive lösen muss. Die Geschichte des Spiels ist identisch mit der des Films.
Dazu kommt noch ein Spiel von Sierra:

Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg: Ebenfalls ein Strategiespiel, welches vom Aufbau WarCraft III von Blizzard ähnelt.
Und eines von Black Label Games / Vivendi Universal Games und Surreal Software:

Der Herr der Ringe - Die Gefährten: Ein Actionspiel in der Third-Person-Perspektive das vom Stil her eher den Büchern als dem Film ähnelt, zwar ein interessanter Auftakt der Herr der Ringe Saga als Spiel aber viel verschenktes Potenzial.
Der Herr der Ringe - Das Onlinesammelkartenspiel: Ein Kartenspiel bei dem man gegen andere Spieler im Internet antreten muss.

Parodien
Der Herr der Ringe war mehrfach Angriffspunkt von Parodisten, die der schicksalsschweren Tiefe des Romans meist mit derben und zotigen Mitteln begegnen. In Der Herr der Augenringe (englisch Bored of the Rings) von Dschey Ar Tollkühn (englisch The Harvard Lampoon, das sind: H.N. Beard und D.C. Kenney), das bereits 1969 entstand, bekämpft der dicke Boggy Frito zusammen mit dem schwulen Magier Gutgolf den bösen Sauertopf (weil ihm sein Onkel Dildo diesen idiotischen Ring vermacht hatte), widerwilligerweise, denn eigentlich würde er sich lieber bekiffen und mit ein paar hübschen Boggie-Mädchen vögeln.

In das selbe Horn stößt die Herr-der-Ringe-Parodie Lord of the Weed, in der Passagen aus Peter Jacksons Film mit neuem Ton unterlegt wurden. In Lord of the Weed geht es hauptsächlich um den Weed-Ring von Sauron (Zitat dazu von Bilbo: "Der gehört 'nem Ultra-Zauberer. Mit seinem Zauberring ist der so ultra, der würd' dich voll in den Arsch ficken"). Dieser Ring soll den Träger immer mit THC versorgen, und Gabber Gandalf, im Film auch Reggae Gandalf genannt, bittet Frodo, ihm den Ring zu geben.

Die neueste in Deutschland erschienene Parodie stammt vom Autor Myk Jung und trägt den Titel Der Herr der Ohrringe. Übersetzungen aus dem Blauen Buch. Noch weitere Tolkien-Parodien in Buchform wären noch "Der kleine Hobbnix" und das "Stiehlnemillion", beide von Adam Roberts bzw. A.R.R.R. Roberts.

Eine filmische Parodie ist The Ring Thing, ein Schweizer Film mit Dialekt-Dialogen. Der Regisseur war Marc Schippert, die Premiere am 16. Dezember 2004.

Auch gibt es viele wesentlich unauffälligere Parodien auf Tolkiens Werke, wie zum Beispiel die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett, in denen immer wieder mehr oder minder subtile Zusammenhänge zum Herr der Ringe erkennbar sind.

Auszeichnungen
Laut einer Umfrage der ZDF-Show Unsere Besten – Das große Lesen, an der im September/Oktober 2004 etwa 260.000 Deutsche teilgenommen und ihre Lieblingsbücher gewählt haben, ist es das beliebteste Buch Deutschlands. Es gilt als das führende Werk eines Trends bei vorwiegend jüngeren deutschen Lesern, Bücher zu lesen, deren Handlung in komplexen Parallelwelten spielt. Allerdings dürfte dieses Umfrage-Ergebnis auch durch die zuvor im Kino gezeigten Filme beeinflusst gewesen sein.



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